Senioren: Gehirntraining im Alter

Wie trainiert man das Gehirn richtig im Rentenalter?

Den Geist zu trainieren ist wichtiger als man vermuten würde. Die Gedächtnisleistung nimmt mit steigendem Alter kontinuierlich ab. Wer bereits jenseits der 60 Jahre ist, kann mit leichten bis schweren Gedächtnisverlust rechnen. Doch bei richtigem Training lässt sich der Gedächtnisschwäche entgegen wirken.

Den Kopf fit halten ist viel wichtiger als man denkt. Denn die Leistungsfähigkeit nimmt mit steigendem Alter kontinuierlich ab. Hat man erstmal das sechzigste Lebensjahr überschritten beginnt bei vielen schon der erste Gedächtnisverlust. Doch dagegen kann man etwas machen. Man muss nur den Kopf ab und an trainieren. Vor allem im Rentenalter!

Ist man erstmal im Seniorenalter angekommen ist ein gewisser Verlust der geistigen Fähigkeiten völlig normal. Allerdings lässt sich durch etwas Training die Leistungsfähigkeit des Gehirns, auch noch im Alter durch aus steigern. Das kann sogar soweit gehen, dass die Denkfähigkeit und somit auch das Gedächtnis effektiver arbeiten als bei einem zwanzigjährigen. Man darf nur nicht aufgeben daran zu arbeiten.

Ein wichtiger Schritt zum geistigen Fitbleiben ist das Aktiv sein. Dazu zählen soziale Kontakte zu pflegen und immer wieder dem Kopf neue Denkanstöße zu geben. Dabei spielt es erstmal keine Rolle, ob man sich in Gesellschaft oder alleine mit Denkaufgaben beschäftigt.

Aber was genau ist für das Gehirn ein gutes Training um leistungsfähig zu bleiben?

Im Prinzip geht es darum ständig etwas Neues zu lernen. Das können auch kleine Dinge sein wie beispielsweise beim Sprachenlernen. Wer täglich ein paar Vokabeln auswendig lernt strengt das Gehirn an und fördert die Leistungsfähigkeit. Auch können Kreuzworträtsel oder Sudoko gespielt werden. Durch die hohe Konzentration wird der Kopf trainiert.

Um das Gehirn im Rentenalter gesund zu halten ist eine gesunde Ernährung enorm wichtig. Die richtigen Vitamine unterstützen unseren Denkapparat bei der täglichen Arbeit. Beispielsweise gehören die Fettsäuren die in Fischen vorkommen zu den wichtigen Nahrungsgebern für den Geist.
Auch Sport hält den Kopf jung. Bewegung ist das „A“ und „O“ um auch im Kopf beweglich zu bleiben. Tägliches spazieren gehen oder leichtes Working kann auch bis ins hohe Alter ausgeübt werden ohne den Körper zu überfordern. Man geht einfach so schnell oder so langsam wie man selbst noch kann. Hauptsache man bewegt sich und das am besten an der frischen Luft. Denn auch Sauerstoff gehört zu einem wichtigen Energielieferanten für Körper und Geist.

Man glaubt es kaum aber gute Gespräche mit Freunden und Bekannten helfen ebenfalls den Kopf jung zu halten. Denn zum einen muss man sich auf eine gute Unterhaltung konzentrieren und zum anderen stimmen uns gute Gespräche positiv ein. Eine positive Einstellung zum Leben und zum Alltag hilft ebenfalls bei guter Gesundheit zu bleiben.

Um dem Kopf immer mal wieder kleine Denkanstöße zu geben kann auch die alltägliche Arbeit helfen. Ist man bereits ein wenig vergesslich hilft es oftmals sich seine Tagesplanung aufzuschreiben. Ähnlich wie ein Einkaufszettel. Hat man alle Tätigkeiten vermerkt geht es vor allem darum, nicht mehr auf den Zettel zu schauen damit das Gehirn zum arbeiten angeregt wird. Am besten lässt sich das am Beispiel des Einkaufens in einem Supermarkt beschreiben. Vor dem Einkauf einfach kurz auf den Zettel geschaut und dann erst wieder kurz vor der Kasse um nachzuschauen ob auch alles im Einkaufswaagen liegt was man besorgen wollte. Sollte noch etwas fehlen kann man einfach erneut durch die Gänge gehen um das vergessene noch schnell in den Waagen zu legen. Dabei sollte stets Freude und Spaß im Vordergrund stehen. Es bringt nämlich nichts wenn man sich über seine Vergesslichkeit anfängt zu ärgern.

Denn Stress blockiert unseren Denkapparat und hilft uns nicht wirklich weiter!

Stellen sich auch nach längerem Üben keine Verbesserungen der geistigen Denkfähigkeiten ein, sollte man einen Arzt aufsuchen. Denn leider führen auch Krankheiten zu Vergesslichkeit die unbedingt frühzeitig erkannt werden müssen. Ist in der Familie bereits jemand an einer Demenz erkrankt, so sollte man aus Vorsichtsmaßnahmen sich lieber regelmäßig untersuchen lassen. Demenz ist zwar nicht heilbar kann aber durch die richtige Therapie gemildert werden.

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2 Antworten zu Senioren: Gehirntraining im Alter

  1. Ergänzung zum Gehirntraining im Alter:
    Gedächtnistraining: auch bei der „Alters-Demenz“ und auch bei „Alzheimer“ wird Gedächtnistraining empfohlen, mindestens 10 min am Tag. Dadurch wird das ständige voranschreiten der Krankheit verlangsamt. Das Gedächtnistraining hilft bei Gedächtnisschwäche und sogar auch bei Gedächtnisverlust. Weiterführende Infos zur „Alters-Demenz“ und „Alzheimer“ finden Sie hier!

  2. Pingback: Pflegefall was nun? « rente24altersvorsorge

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